So wird der Unterricht im Jahr 2020 sein

Karl Fisch sieht Unterricht im Jahr 2020 so:

„The rigid bell and class schedules of the past are gone, replaced by a much richer and more robust learning experience. Students are part of a vast learning network, which includes – but is not limited to – their physical classmates. Students are no longer constrained by a rigid curriculum, but are free to pursue a much higher level of inquiry. All students are responsible for mastering the essential learnings and for interacting with a wide range of ideas, and must demonstrate their knowledge on a regular basis in order to receive feedback on their learning and growth. But they are also free to pursue their passions, to truly take charge of their own learning , to take their education to a level rarely seen before.“

Wunderbarer Text. Schöne Vision. Aber warum wollen wir noch fast 12 Jahre darauf warten?

Was sich sonst noch bis dahin geändert hat, zeigt Karl Fisch in seinem (Google-lastigen) Video „2020 Vision“ (via Jürgen Wagner – Fremdsprachen und neue Medien).

Ich liebe solche positiven Zukunftsvisionen. Ich habe schon mal auf das Interview mit dem Zukunftsforscher Christian Hehenberger (rechte Spalte: Hören) verlinkt, mache es aber hier gleich nochmal. Weil es wunderbar passt. Und weil wir als Ausgleich für den Erdöl-, Lebensmittel-, Politiker- und Dopingfrust-Medienhype irgendwas brauchen, um uns eine Zukunft vorzustellen, die nicht dunkelschwarz ist.

Nachtrag: Der eduFutureBlog 2.0 berichtet unter „Spielend Zukunft gestalten„, dass am 22. September das Online-Spiel „Superstruct“ startet, bei dem die Spieler eine möglichst genaue Vorhersage des Lebens im Jahr 2019 erstellen werden. Spannend? Spannend!!!

4 thoughts on “So wird der Unterricht im Jahr 2020 sein

  1. Ja, ich erinnere mich vage an Texte aus meinem früheren Englischbuch bei dem der Unterricht der Zukunft diskutiert werden sollte. Lehrer durch Computer ersetzt, Hausaufgaben in einen Schlitz stecken, etc.
    Wenn mich nicht alles täuscht könnten viele dieser Methoden heute schon durch E-Learning, Web2.0, etc. umgesetzt werden um würden somit schon heutiger Realität entsprechen (Der Text hatte ein späteres Datum anvisiert).
    Ein großes Argument dagegen war damals immer die fehlenden Mitschüler.

  2. e-Learning Blog » Blog Archiv » [video] Vision of Education in 2020

  3. Alle Studierenden sind verantwortlich für die Beherrschung der grundlegenden Erfahrungen und für die Interaktion mit einer Vielzahl von Ideen, und müssenihr Wissen nachweisen.
    Seit mir bitte nicht böse aber ich bin der Meinung das funktioniert nicht.

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