Archive for Januar 2009
Wozu Schule?

fragt Seth Godin in einem Blog-Beitrag und gibt gleich 27 Antworten:
- Become an informed citizen
- Be able to read for pleasure
- Be trained in the rudimentary skills necessary for employment
- Do well on standardized tests
- Homogenize society, at least a bit
- Pasteurize out the dangerous ideas
- Give kids something to do while parents work
- Teach future citizens how to conform
- Teach future consumers how to desire
- Build a social fabric
- Create leaders who help us compete on a world stage
- Generate future scientists who will advance medicine and technology
- Learn for the sake of learning
- Help people become interesting and productive
- Defang the proletariat
- Establish a floor below which a typical person is unlikely to fall
- Find and celebrate prodigies, geniuses and the gifted
- Make sure kids learn to exercise, eat right and avoid common health problems
- Teach future citizens to obey authority
- Teach future employees to do the same
- Increase appreciation for art and culture
- Teach creativity and problem solving
- Minimize public spelling mistakes
- Increase emotional intelligence
- Decrease crime by teaching civics and ethics
- Increase understanding of a life well lived
- Make sure the sports teams have enough player
Meine Zustimmung zum Istzustand. (Naja, bis auf das Sports-Team, das haben wir nicht.) Interessant wäre eine Liste, wozu Schule gut sein sollte. Knifflig. Ich werde mal die fragen, die es wirklich betrifft, nämlich die Schülerinnen und Schüler.
1 comment 31. Januar 2009
Der gute Vorsatz, der böse Schweinehund und die hässliche Wahrheit

The good, the Bad and the Ugly
Wie gehen wir es an, das neue Jahr?
Zuerst mal, wie Jochen English aus „Thriving on Less“ zitiert:
Sich auf 4 – 5 wesentliche Punkte im Leben konzentrieren (Liste schreiben). Die wären beispielsweise: Familie, Job, Schreiben, Lesen und Laufen. Diese Liste bei jeder noch so interessant erscheinenden, lieb gewonnenen oder „wichtigen“ Tätigkeit durchgehen. Versuchen, Nicht-Listen-Tätigkeiten zu eleminieren oder zumindest zu limitieren. (Typische Zeitfresser: TV, sinnlose Blogs lesen …haha, erwischt…, usw.) Tut vermutlich weh.
Stephan List hat bei Scott H. Young gefunden, die vielzitierte Work-Life-Balance nicht so ernst zu nehmen, wie oft gepredigt wird. Mal im Job reinhauen, dass die Bäume krachen, mal 10 Wochen intensiv für den Marathon trainieren oder mal alles stehen und liegen lassen und sich 100%ig um die Family kümmern. Alles andere wäre fad und führt zu Stillstand. Recht hat er. Langfristig sollte die Work-Life-Balance aber stimmen.
Für jene Dinge auf der Liste, die erfahrungsgemäß zu kurz kommen, gibt es in der Gehirn und Geist 1-2/2009 einen Artikel „Den inneren Schweinehund überwinden“. Bezogen ist dieser auf Sport, er lässt sich aber vermutlich auch für andere „Schweinehund“-Tätigkeiten anwenden. Da der Schweinehund aber derzeit immer zusammen mit mir auf die Waage hüpft, kommt das Rezept aus der Gehirn und Geist jetzt in aller Kürze:
- Setze Dir ein Ziel, das erstrebenswerte Konsequenzen hat (z. B.: „Laufen, um gesund zu bleiben, weniger Kilo zu haben, widerstandsfähiger zu sein, etc.)
- Kannst Du das Ziel überhaupt erreichen? Bist Du überzeugt davon, dass es für Dich machbar ist? (Nein? Dann zu Punkt 1 retour).
- Will es Dein Umfeld (=extrinsische Motivation) oder willst Du es selber (=intrinsische Motivation). Intrinsisch ist besser. Viel besser.
- SOS-Plan erstellen – Soll ich, oder soll ich nicht? Dieser (am besten schriftlich fixierte) Wenn-Dann Plan überlistet den inneren Schweinehund. Beispiel: Wenn es morgen stürmt und schneit, dann radle ich am Heimtrainer 1,5 Stunden anstatt eine Stunde zu laufen. Wenn Tante Anna morgen nachmittag kommt, dann gehe ich eben abends laufe. (Die dazu notwendige Stirnlampe liegt mit neuen Batterien schon beim Laufzeug).
Als Fazit: Gute Vorsätze installieren, Rezept gegen den bösen Schweinehund stricken und die hässliche Wahrheit kann kommen.
1 comment 6. Januar 2009



